Dienstag, der 28.03.2017

Kultur und Badespaß in der türkischen Ägäis

Malerische Küsten, einzigartige Kulturschätze vergangener Zivilisationen und die westlichste Art den Orient zu erleben locken uns in die Türkei. Sie verbindet Tradition und Moderne und erfreut durch die Freundlichkeit und Herzlichkeit ihrer Menschen.

Ihre vielfältige Landschaft reicht von den schneebedeckten Gipfeln des Taurusgebirge über die grünen Täler und rauschenden Flüsse im Landesinnern bis hin zu den Sandstränden der Mittelmeerküste und den winzigen Buchten der Ägäis.

Die Türkei ist ein wahrer Schmelztiegel der Landschaften und Kulturen Europas, Asiens und Afrikas. Seit 12 000 Jahren ist sie Schauplatz unterschiedlichster Einwanderungs - und Eroberungswellen großer Zivilisationen wie der Hethiter, Lyder, Griechen, Römer und Araber gewesen. Noch heute zeugen Monumente und Ausgrabungsstätten wie die der ältesten Siedlung der Menschheitsgeschichte - dem Çatal Hüyük ( um 7500 v. Chr. ) - von der Blütezeit der alten Hochkulturen.

Doch die Türkei steht nicht nur für abwechslungsreichen Kultururlaub, sondern auch für erholsamen Badeurlaub an wunderschönen Stränden. Insbesondere die türkische Ägäis gilt als Paradies für Erholungssuchende, Sportfreunde und Segler.

In unzähligen kleinen Buchten, die teilweise nur mit dem Boot zu erreichen sind, kann man ins kristallklare Wasser eintauchen oder einfach nur die Ruhe genießen.

Für Sportfreunde bietet die türkische Ägäisküste ein reichhaltiges Angebot. Nahezu überall lassen sich Tauchausrüstungen, Surfbretter und sogar Segelboote mieten, mit denen man die einzigartige Küstenlandschaft erkunden kann.


Das nördliche Ägäisgebiet mit seinen Nadelwäldern und verträumten Fischerdörfern und Hafenstädtchen bietet Feriengästen einen etwas anderen Urlaub - fernab vom touristischen Getümmel der südlichen Ägäis und der Mittelmeerküste. Im Nationalpark Kaz Daði kann man die mediterrane Natur hautnah erleben. Schon in der Mythologie war die Landschaft aufgrund ihrer ursprünglichen Wälder und zahlreichen Quellen berühmt.

Ein Besuch des Pergamon, eines der kulturellen Zentren der Antike, ist ein kulturelles Muss für den Türkeireisenden.

Besonders lohnenswert ist auch ein Besuch bei Efes ( Ephesos ) im südlichen Ägäisgebiet. In der einstigen blühenden Handelsstadt wurde der Tempel der Artemis - eines der sieben Weltwunder - erbaut. Die Landschaft der südlichen Ägäis ist gezeichnet durch Olivenhaine und Feigenplantagen, die einen malerischen Kontrast zu den Yachthäfen in Kuþadasý, Bodrum oder Marmaris bilden. Die ehemaligen Fischerdörfer sind heute touristische Zentren, die über moderne Einkaufszentren und ein reges Nachtleben verfügen. Nicht umsonst wird Bodrum häufig als das "türkische Ibiza" bezeichnet. Doch auch hier finden sich kulturelle Sehenswürdigkeiten wie die mittelalterliche Burg in Bodrum und die Ausgrabungsstätte der antiken Stadt Milet.

Quelle: pairola-media.com


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Antalya - ein Traum zum Greifen

Antalya, umgeben von Bergen und dem Mittelmeer, bietet für die Flucht aus dem Alltag unzählige Möglichkeiten: Ob Sport, Kultur, Shopping oder einfach nur relaxen am Meer, Entspannung ist garantiert. Die Provinzhauptstadt, über die 300 Tage im Jahr die Sonne scheint, wird heute von fast einer Millionen Menschen bewohnt. Der größere Teil der Bewohner sind nicht einheimisch, sondern aufgrund des boomenden Tourismus aus anderen Provinzen nach Antalya gezogen, um dort ihren Lebensunterhalt zu verdienen und gleichzeitig die Stadt zu erleben. Kein Wunder, denn nicht ohne Grund wird Antalya schon mal als "greifbarer Traum" beschrieben.

Eine Küste voller Zitronen-, Orangen-, Bananen- und Avocadoplantagen, Palmen und Gemüsefeldern, die liebevoll restaurierten Häuschen und die verwinkelten Gassen, sorgen dafür, dass Antalya dieser Beschreibung gerecht wird.

Neben Bergsteigen, Jagen, Höhlenwandern, Reiten und Ausflügen zu den zahlreichen antiken Stätten in der Umgebung, kann außerdem jede Form von Wassersport betrieben werden. In den Monaten März bis April verwandeln sich die Taurusberge in ein Skigebiet; anschließend können sich die Sportler im Mittelmeer erfrischen. Die Provinz ist außerdem reich an natürlichen und historischen Schätzen.

Sehenswert ist der alte Hafen Antalyas mit dem sich anschließenden Altstadtquartier "Kaleici". Dem stetig ansteigendem Yachttourismus kommt der preisgekrönte Kaleici-Yachthafen mit seinem Vergnügungszentrum entgegen. Hier findet man neben zahlreichen Touristenläden auch interessante Holzschnitzereien, Teppichgeschäfte, Restaurants aller Klassen und natürlich zahlreiche Betriebe, die jeden Bedarf der Yachteigner und ihrer Fahrzeuge decken. Zehn Kilometer westlich vom Stadtzentrum liegt der ruhige und umweltfreundliche Setur-Yachthafen.

Das archäologischen Museum beinhaltet reiche Sammlungen von Artefakten alle Kulturen, die im Raum Antalya gelebt haben, sowie eine beachtliche Kollektion volkskundlicher Exponate. Im Atatürk-Museum sind Gebrauchsgegenstände des Gründers der Türkischen Republik ausgestellt. Sehr interessant ist das dem Suna-Inan Kirac-Institut für Erforschung der Mittelmeerkulturen angeschlossene Museum.

In jedem Herbst sind das Film-und Kunstfestival "Altin Portakal" (Goldene Orange) und die internationale Kurzfilmwoche sowohl für Teilnehmer als auch für Besucher eine Attraktion besonderer Art. Ebenfalls können auf der alljährlichen internationalen Schmuckmesse hervorragende Erzeugnisse der einheimischen Juwelindustrie erworben werden. Für Besucher sind außerdem die tradionellen Ölringkämpfe auf der Yesil-Hochalm sehr interessant. Das antike Theater von Aspendos bildet einen anspruchs- und eindrucksvollen Hintergrund für musikalische Darbietungen wie zum Beispiel die internationalen Balett- und Opernfestspiele im Juni.

Wer möchte schon ein Land verlassen, ohne sich ein Andenken mitzunehmen? Besonders im Kaleici, aber auch in den Geschäften auf dem Cumhuriyet- und Atartürk-Boulevard und in der Isiklar-Straße kann man hervorragende Lederkonfektionen, wunderschöne Schmuckstücke und die berühmten regionalen Teppiche aus Dösemealti sowie türkisches Kunsthandwerk erwerben. Eine Attraktion besonderer Art ist der Obst- und Gemüsemarkt mit seinem überwältigendem Angebot, das nicht nur Vegetarier, sondern auch Liebhaber des Fotografierens erfreut.

Die Provinz Antalya bietet eine Fülle natürlicher und historischer Stätten. 14 Kilometer nördlich von Antalya kann man erleben, was für ein Gefühl es ist, hinter einem Wasserfall, dem Oberen Düden, zu laufen. Auf dem Weg zum Lara-Strand stürzt der Untere Düden aus 40 Metern Höhe rauschend ins Meer. Beeindruckend sind außerdem die herrlichen Kursunulu-Wasserfälle und der Nilüfer-See, rund 18 Kilometer von Antalya entfernt. Der Lara-Strand liegt 12 Kilometer östlich der Stadt und wird wegen seines feinen Sandes sehr geschätzt.

An den östlichen Hängen des Can-Berges, rund 30 Kilometer von Antalya entfernt, findet man die Kocain-Höhle, in der vor über 150 000 Jahren bereits Menschen lebten und die bis heute das älteste in der Türkei entdeckte Siedlungsgebiet ist.

Die Ruinen der Stadt Termessos im Nationalpark Güllük Dagi im Nordwesten von Antalya erstrecken sich auf dem 1050 Meter hoch liegenden Plateau am Westhang des Güllük-Berges. Beim Klettern in den zum Teil schon überwucherten monumentalen Überresten der Stadt werden die Besucher von der Wildheit und Großartigkeit der Landschaft gefangengenommen.

Quelle: pairola-media.com